Auf gut Schwäbisch Schokladbredla und Krippenkekse

- Es wird Zeit für Weihnachtsgebäck. Daher heute ein paar Rezeptvorschläge unserer Leser.

Neben Vanillekipfel gibt es an Weihnachten noch viel mehr zu entdecken Foto: dpa
Neben Vanillekipfel gibt es an Weihnachten noch viel mehr zu entdeckenFoto: dpa

Stuttgart - Es wird Zeit für Weihnachtsgebäck. Herta Pfau aus Leutenbach schlägt „Schokladbredla“ vor:

Zutaten:

3 ganze Eier

250 g Zucker

½ Kaffeelöffel Zimt

die abgeriebene Schale einer Zitrone

100 g geriebene oder geschmolzene,

abgekühlte Schokolade

250 g Mehl

Zubereitung: Eier und Zucker mit dem Rührgerät dick schaumig rühren. Schokolade, Zitrone und Zimt kurz mitrühren und dann das Mehl dazugeben. Mit einem Kaffeelöffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und über Nacht in einem ungeheizten Raum abtrocknen lassen. Am anderen Tag bei ca. 130–140 Grad Celsius (je nach Herd) 30 Minuten backen. So bekommen die Schokladbredla ,Füßchen‘.“

Auch Inge Stoll aus Stuttgart empfiehlt, „flotten Schritts an die Backbleche zu gehen“. „Schwäbische Breedle kennt jeder“, schreibt sie, deshalb bietet sie eine Alternative an: „Aus ,Rezepte aus dem Pätzchenland‘ einer Haferflockenfirma habe ich dieses Rezept für Krippenkekse mit Macadamia und Cranberry entnommen.

Zutaten (für 20 Stück):

100 g weiche Butter

50 g brauner Zucker

½ Päckchen Vanillezucker

25 g Honig

1 Ei

75 g gehackte Macadamia

75 g getrocknete Cranberrys

100 g Weizenmehl

40 g kernige Haferflocken

1 TL Backpulver

Zubereitung: Butter, Zucker, Vanillezucker, Honig und Ei cremig aufschlagen. Die restlichen Zutaten mischen und unter die Buttermasse rühren. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, leicht flach drücken und backen. Backzeit ca. 20 Minuten (Ober-/Unterhitze 175 Grad Celsius, Umluft 175 Grad Celsius).“

Ein weiterer Rezept-Beitrag stammt von Silvia Weber aus Murrhardt. Sie schreibt: „Ich habe viele ,Auf gut Schwäbisch‘-Rezepte gesammelt. Besonders angesprochen hat mich das Rezept ,Griebenplätzle – selten, aber gut‘ . Das musste ich gleich ausprobieren – es war ein voller Erfolg. Allerdings finde ich es einfacher, die klein geschnittenen Grieben zusammen mit zwei zerkleinerten Äpfeln zu pürieren und mit den übrigen Zutaten zu einem Teig zu verarbeiten. Da es viele Leute gibt, die wie ich lieber herzhafte Plätzchen mögen, habe ich Ihr Rezept in eine solche Variante verwandelt.

Zutaten:

200 g Grieben

500 g Mehl

1–2 Teelöffel Salz

50–80 g geriebenen Käse (Grana Padono)

200 g geriebenen Mozzarella oder Emmentaler

Pizzakräuter

Zubereitung: Die Grieben püriert mit den anderen Zutaten zu Teig verarbeiten. Den Teig ausrollen, z. B. als Brezeln ausstechen, mit Eigelb-Sahne bestreichen, mit Parmesankäse und Pizzakräutern bestreuen und ca. 15 Minuten bei 175 Grad Celsius backen. Tipp: Auf dem Wochenmarkt in Murrhardt (freitags 7 bis 13 Uhr) kann man Grieben kaufen.“ Der schwäbische Spruch des Tages kommt von Martin Kamprad aus Schönaich. Er schreibt: „Wenn mein Schwiegervater seinen verheirateten Kindern ein großes Geschenk machte und wir uns bedanken wollten, meinte er immer: ,I han no nia a Kuah beim Kälblesauga seh!‘“

 
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