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Asperg Mehr Tourismus, mehr Führungen

"Marbach und Bottwartal", vom 31.03.2010 04:34 Uhr
Die Stadt Asperg will künftig verstärkt als Ausflugsziel punkten. Nach den neuesten Zahlen des Statistischen Landesamtes verbuchte die Stadt am Hohenasperg entgegen dem Trend in vielen anderen Kommunen einen Anstieg bei der Zahl der Ankünfte und der Auslastung der Beherbergungsbetriebe. Rund 13 500 Gäste kamen im vergangenen Jahr in Asperg an, Hotels und Herbergen waren zu 41 Prozent ausgelastet, die Zahl der Übernachtungen liegt bei 23 710. Wie die Stadt mitteilt, liegt Asperg damit rund zehn Prozent über dem Auslastungswert im Kreis Ludwigsburg und der Region Stuttgart insgesamt.

Die positiven Zahlen sind für die Stadtverwaltung offenbar Ansporn, mehr für den Tourismus in der Stadt zu tun. Vor gut einem Monat wurde deshalb eine Kooperation mit dem Studiengang Tourismuswirtschaft an der Hochschule Heilbronn ins Leben gerufen. Elf Studenten sollen unter der Leitung ihres Professors, Michael Ottenbacher, bis zum Sommer ein neues Tourismuskonzept für die Stadt erarbeiten.

Parallel will Asperg mit einem erweiterten Führungsprogramm bei Besuchern punkten. Neben den klassischen Führungen über den Hohenasperg wird auch ein Rundgang zum Thema "Keltischer Fürstensitz" angeboten. Angebote zur Geologie und Landschaftsgeschichte, zur Festungsgeschichte und dem Dichter Schubart und seinen Leidensgenossen runden das neue Programm ab. Ein Besuchermagnet soll auch die neue Gedenkstätte "Hohenasperg. Ein deutsches Gefängnis" werden, die Ende Juli eingeweiht werden soll.

Fragen Nähere Auskünfte erteilt die Stadt

Asperg unter 0 71 41/26 92 31 oder per Mail unter kultur@asperg.de

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