ANZEIGE Traumjob finden und erfolgreich bewerben

Von tonerpartner 

 Foto: Fotolia/dessauer
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Welcher Beruf ist der richtige? Auf diese Frage haben Schulabgänger und einige Studenten nur eine vage Vorstellung. Mit diesen Tipps findet man die passende Berufswahl - und kann sich erfolgreich auf Stellenausschreibungen bewerben.

Schulabgänger und auch noch viele Studenten haben nur eine vage Vorstellung davon, welchen Beruf sie später einmal ergreifen wollen. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, bedenkt man, wie ausdifferenziert Berufsausbildungen und Studiengänge mittlerweile sind. Hinzu kommen zahlreiche unterschiedliche Bezeichnungen auf Deutsch und Englisch für ein und denselben Job. Außerdem setzt jeder unterschiedliche Prioritäten für seinen Traumberuf. Neben dem Tätigkeitsbereich können auch folgende Kriterien eine ausschlaggebende Rolle spielen:

  • die Höhe des Gehalts
  • die Aufstiegsmöglichkeiten
  • das Verhältnis zu den Kollegen
  • die Wertschätzung durch Vorgesetzte
  • die Freiheit zur Selbstverwirklichung
  • das Maß an Verantwortung
  • der Nutzen für Gesellschaft und Umwelt
  • die geografische Lage

Welcher Beruf ist der richtige?

Stärken und Schwächen analysieren

Zunächst gilt es, sich die eigenen Stärken und Schwächen vor Augen zu führen. Eine schriftliche Liste zu verfassen hilft, diese auch bei der weiteren Suche nicht aus den Augen zu verlieren. Wer sich nicht so gut selbst einschätzen kann, sollte mit Personen reden, die einen gut kennen und denen man vertraut. Da man sich in vielen Bereichen verbessern kann, disqualifizieren einen bestimmte Schwächen jedoch nicht gleich für einen Job. Nach einem guten Rhetorikkurs hat man möglicherweise keine Angst mehr, vor größeren Menschenmengen zu sprechen.

Informationsveranstaltungen besuchen

Auf speziellen Tagungen und Messen für Berufsanfänger erhält man zahlreiches Informationsmaterial und kann sich Vorträge von Personalverantwortlichen aus unterschiedlichen Unternehmen anhören. Außerdem sind oft auch Auszubildende vor Ort, bei denen man sich die eine oder andere Frage hinsichtlich Konditionen oder Ausbildungsgestaltung eher zu stellen traut. Auch ein Beratungsgespräch in der Bundesagentur für Arbeit hilft einem möglicherweise weiter.

Einen Einblick in die Praxis bekommen

Hat man bereits eine Branche oder ein bestimmtes Berufsfeld im Blick, sollte man unbedingt mit Menschen sprechen, die dort arbeiten. Praktika und Ferienjobs geben einem zusätzlich die Möglichkeit, schon einmal auszuprobieren, wie sich die Arbeit tatsächlich gestaltet. Hier sollte ebenfalls das Gespräch mit den Mitarbeitern gesucht werden.

Geeignete Stellenanzeigen ausfindig machen

  • Das Gespräch: Man sollte Freunde und Bekannte von seinem Vorhaben unterrichten, auch wenn einem niemand einfällt, der in der passenden Branche arbeitet. Möglicherweise hat aber jemand einen Bekannten, auf den dies zutrifft.
  • Die Tageszeitung: Auch in Zeiten der Digitalisierung rentiert es sich noch einen Blick in die Tageszeitung zu werfen. Die Auswahl ist hier nicht so groß wie im Internet, dafür aber übersichtlicher. In Regionalzeitungen kann man gut nach Stellen in der Umgebung Ausschau halten. Kleinere Firmen inserieren gegebenenfalls auch ausschließlich hier.
  • Das Jobportal: Viele Jobportale besitzen gute Filter, mit denen man gezielt nach bestimmten Berufen oder Stellen in einem angegebenen Umkreis suchen kann. Andere sind dagegen auf bestimmte Branchen spezialisiert. Es lohnt sich auch, sich für den Newsletter anzumelden, um über neue Einträge informiert zu werden.
  • Die Vermittlungsagentur: Man kann seine Daten auch an professionelle Jobvermittler weiterleiten. Diese kennen sich häufig detaillierter als man selbst mit der Branchenlandschaft und möglichen Arbeitgebern aus und können so gezielter vorgehen.
  • Die Unternehmenshomepage: Weiß man selbst, wer potentielle Arbeitgeber sind, oder würde gern bei bestimmten Firmen arbeiten, kann man sich auch direkt auf deren Homepage umsehen. Die meisten besitzen eine eigene Rubrik mit Stellenangeboten.
  • Die Initiativbewerbung: Daneben besteht außerdem die Möglichkeit, sich initiativ zu bewerben und so möglicherweise eine Stelle zu schaffen, die gar nicht eingeplant war, oder seine Bewerbung noch vor der eigentlichen Ausschreibung einzureichen.

Eine Bewerbung ansprechend gestalten 

Bereits parallel zu seiner Stellensuche kann man sich die benötigten Unterlagen für die nachfolgende schriftliche Bewerbung besorgen, um diese dann umso schneller abschicken zu können. Man benötigt Bewerbungsmappen, DIN A4-Kuverts und passende Briefmarken. Zeugnisse und andere Nachweise sollten in hoher Auflösung gescannt werden. Für das Papier sollten keine allzu dünnen Blätter verwendet werden. Um ein streifiges Druckbild zu vermeiden, sollte der Füllstand von Toner und Tinte im Drucker nicht zu niedrig sein. Bei diesem Onlineshop kann man im Notfall aber auch noch kurzfristig Nachschub bestellen. Bis 18 Uhr werden Patronen oder Kartuschen noch am selben Tag versandt.

Hat man eine Stelle gefunden, auf die man sich bewerben möchte, muss man zunächst in schriftlicher Form punkten.

  • Das schafft man, indem man Rechtschreibfehler vermeidet und sich um eine übersichtliche und korrekte äußere Form bemüht.
  • Inhaltlich sollte man sich auf die wesentlichen Punkte beschränken, die auch in der Stellenanzeige gefordert sind. Diese kann man aber mit Beispielen umfangreicher ausführen.
  • Ein professionelles Bewerbungsfoto ist zwar nicht Pflicht, bleibt aber besser im Gedächtnis.
  • Der Lebenslauf sollte antichronologisch und mit Hilfe verschiedener Auszeichnungen sehr gut strukturiert werden, damit der Personaler die Einzelfakten leicht voneinander unterscheiden kann. Überflüssiges wie der Beruf der Eltern oder die eigene Grundschulzeit sollte nicht erwähnt werden.
  • Es sollten möglichst alle genannten Ausbildungsetappen, Praktika, Qualifikationen etc. mit eigenen Dokumenten nachgewiesen werden. Auch diese können antichronologisch oder thematisch sortiert werden und stehen am Ende der Bewerbung.
  • Digitale Bewerbungsdateien per E-Mail oder über Bewerbungsportale sollten nicht zu groß sein. Außerdem sollten sie einheitlich und sinnvoll benannt werden.

 

So ausgerüstet hat die Bewerbung große Chancen auf Erfolg. Im Bewerbungsgespräch, Assessment-Center oder bei mehrstufigen Auswahlverfahren kann man dann mehr von seiner Person zeigen und gelangt so hoffentlich zu seinem Traumjob. 

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