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Anschlag auf Polizeiauto Dreiste Tat vor Polizeipräsidium

Klaus Eichmüller, vom 22.02.2012 12:20 Uhr
Bei einem Einsatzfahrzeug der Stuttgarter Polizei wurden saämtliche Muttern einer Felge gelöst. Foto: Petsch
Bei einem Einsatzfahrzeug der Stuttgarter Polizei wurden saämtliche Muttern einer Felge gelöst. Foto: Petsch
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Stuttgart - Erst brennt am Freitag in einem Eisenbahntunnel nach einer Brandstiftung ein Signalkabel und führt zu einem Zusammenbruch des Schienenverkehrs in Stuttgart. Zwei Tage später stehen am Sonntag 40 Rohre für das Grundwassermanagement, die für das Bahnprojekt Stuttgart 21 im Rosensteinpark gelagert sind, in Flammen. Auch hier ist Brandstiftung im Spiel.

Ebenfalls am Sonntag kommt es auf einem öffentlichen Parkplatz unmittelbar vor dem Polizeipräsidium Stuttgart zu einem Anschlag auf ein Polizeifahrzeug. Unbekannte lösen am helllichten Tag sämtliche fünf ­Muttern am Rad eines Gruppenfahrzeugs. Bevor es zu einem möglicherweise folgenschweren Unfall kommt, bemerkt der Fahrer auffällige Radgeräusche und hält an.

Privatfahrzeug auch schon betroffen

Ein Polizeisprecher spricht von einer dreisten Tat direkt unter den Augen der ­Sicherheitsbehörde und von großem Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Es handle sich nicht um einen Montagefehler bei Wartungsarbeiten, sondern es habe jemand bewusst die Schrauben gelockert.

Einen Zusammenhang mit den zwei Brandstiftungen im Umfeld des Bahnprojekts will die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht herstellen. Es werde in alle Richtungen ermittelt. Man schaue allerdings auch ­darauf, was rund um ein bestimmtes Datum passiere.

Nach Polizeiangaben hat es mindestens in den vergangenen 20 Jahren im Stadtgebiet Stuttgart keinen vergleichbaren Anschlag auf ein Polizeifahrzeug gegeben. Ein Privatfahrzeug eines Polizeibeamten war aber vor dreieinhalb Wochen von einer ähnlichen Tat betroffen. Auf demselben Parkplatz vor dem Polizeipräsidium waren damals alle fünf Muttern an einem Rad des Fahrzeugs aufgeschraubt worden. Auch in diesem Fall kam es zu keinem Unfall. Der Fahrer bemerkte auffällige Fahrgeräusche und steuerte umgehend eine Werkstatt an.

Kommentare (48)
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FEB
27
11:18 Uhr, geschrieben von Carlos
@van der Groeve
Van der Groeve, mit Verlaub, Sie haben einen an der Waffel. Millionen Menschen dieser Welt heißen Carlos, aber Ihnen fällt als erstes ein Terrorist ein- bedenklich. Und was ist gegen den Werdegang von Carlos Santana zu sagen? Neidisch? Nur der Vollständigheit halber: Carlos ist mein zweiter Vorname. Daß "Keintology" schon längers im Gebrauch ist, weiß ich natürlich auch. Aber wers erfunden hat, weiß ich entgegen Ihrer Unterstellung nicht, bin mir aber sicher, den Erfinder auch gar nicht kennenelernen zu wollen.
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FEB
24
18:18 Uhr, geschrieben von Morriz Adoniz
Morriz Adoniz sagt "Tschüss" :)
Was würde Keintology eigentlich anstellen wenn sich keine(r) mehr für sie interessiert? Ich meine hier in den Foren, unter anderem. Wenn deren dämlichen Provokatotionen unbeantwortet blieben? Unter sich bleiben und gegen die Journalisten hetzen? Macht weiter, ich klink mich definitiv aus, lese ab und an mal mit und lach mir nen Ast ob Euer jahrelangen Verbohrtheit. Vielleicht stell ich einmal im Quartal was rein das mir 200 Minusklicks bringt, so aus Spass um die "Projektkritiker" auszutesten? Mal sehen :) Ach so: Fertigbauen!
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FEB
24
10:10 Uhr, geschrieben von Morriz Adoniz
Fotos der Unschuldslämmer
Ab Bild 38 wird´s interessant: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-s-21-gegner-stuermen-baustelle.a4199504-6df3-4ca5-a8c6-f365464339f5.html und ua. Video @ http://youtu.be/9vt9OmjMEFQ - Sicher sind Ihnen auch die Fotos von der jungen Mutter bekannt, die sich hinter ihrem Kind versteckt die Luft an den Baufahrzeugen rauslässt. Aber in den Augen der "Projektkritiker" je ein agent provocateur, nicht wahr? Weitere Bilder und Videos können Sie selber googlen. Man muss wirklich dämlich sein um sich "dabei" auch noch gegenseitig zu filmen und zu fotografieren. Der gute Mann mit der K21 Flagge ist übrigens ein sehr prominenter Vertreter seiner Spezies.
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