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Abwanderung Südwest-Industrie zieht es ins Ausland

dapd/bwb, vom 03.02.2012 11:24 Uhr
 Foto: dpa
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Stuttgart - Unternehmen aus Baden-Württemberg sind stärker im Ausland vertreten als Firmen aus anderen Bundesländern. 36 Prozent der Unternehmen aus dem Südwesten seien außerhalb der deutschen Grenzen aktiv, teilte der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag am Freitag in Stuttgart unter Berufung auf eine entsprechende Umfrage mit. Das seien acht Prozentpunkte mehr als im Bundesdurchschnitt.

Zu den Zielen gehören auch China und Russland

Fast ein Drittel der auslandsaktiven Unternehmen habe 2011 im Ausland zusätzliches Personal eingestellt, lediglich drei Prozent der Betriebe hätten die Belegschaft verkleinert. Das Engagement außerhalb Deutschlands macht sich den Angaben auch auf dem heimischen Arbeitsmarkt bemerkbar.

Der Anteil der auslandsaktiven Unternehmen, die in Deutschland zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt haben, liegt mit 37 Prozent sogar noch um acht Prozentpunkte höher als der Anteil der Betriebe, die im Ausland Personal aufgebaut haben, berichtete der Verband weiter. Neben den EU-Staaten und sehen die Südwest-Firmen im laufenden Jahr auch gute Chancen für ihre Produkte in Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika.

Kommentare (1)
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FEB
05
10:56 Uhr, geschrieben von Georg Schmidt
Wen wunderts?
Dieses technik-. und wirtschaftsfeindliche Land braucht sich doch nicht zu wundern. Oder wird hier noch was gebaut ohne aufgewiegelten Ökoprotest? Wird hier den Wertschöpfenden (Chefs wie Arbeitern) noch irgendwelche Anerkennung oder Respekt entgegengebracht? Wird hierzulande auch nur im Geringsten auf die Interessen von Industrie und Wirtschaft geachtet, solange es nicht um Totalruin geht? Geht hierzulande noch etwas voran außer Ökoprojekte wie Landvernichtung durch "Umweltparadiese" (siehe Neckar bei Ludwigsburg) oder Landraub durch "Schutzmassnahmen" (siehe Nordschwarzwald). Wird nicht jegliche Infrastrukturerweiterung "totprotestiert" (Neckarbrücke Aldingen, Nordostring....) Raus hier solange es noch geht, ihr noch dürft! Solange die Energiekosten zum Abtransport noch bezahlbar sind. Armes Deutschland was hast du noch zu bieten?
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