Metzingen - Der Modekonzern Hugo Boss hat dank der Nachfrage nach hochwertiger Bekleidung in Asien und den USA 2011 mit neuen Bestmarken abgeschlossen. Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 2,059 Milliarden Euro an, wie Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs am Donnerstag in Metzingen mitteilte. Unter dem Strich stieg der Überschuss um mehr als die Hälfte auf 284 Millionen Euro. Zu dem guten Ergebnis trug auch die wachsende Zahl eigener Geschäfte bei.
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schraubte der Konzern um 34 Prozent auf 469 Millionen Euro nach oben. Infolge des guten Ergebnisses ging gleichfalls die Nettoverschuldung zurück. Sie sank um 26 Prozent auf 149 Millionen Euro. Im vierten Quartal legte der Bekleidungshersteller gleichfalls stärker zu als erwartet. Der Umsatz kletterte im Schlussquartal um 18 Prozent auf 499 Millionen Euro. Der Überschuss sei um 67 Prozent auf 53 Millionen Euro angestiegen.
Zuversicht auch für 2012
Auch der Start ins Jahr 2012 ist nach Aussage von Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs geglückt: „Ich bin trotz der konjunkturellen Unsicherheiten zuversichtlich, dass wir auch im laufenden Geschäftsjahr einen großen Schritt hin zur Erreichung unserer mittelfristigen Ziele machen werden.“ Bis 2015 will der Konzern seinen Umsatz auf 3 Milliarden Euro und sein operatives Ergebnis auf 750 Millionen Euro steigern.
Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr veröffentlichte der Konzern zunächst nicht. Sie soll am 14. März vorgelegt werden.
